Pipsologie- Wichtige Wirtschaftsdaten werden heute veröffentlicht

Wichtige Wirtschaftsdaten werden heute veröffentlicht

  • Heute hat die japa­ni­sche Natio­nal­bank den Zins wie erwar­tet auf sei­nem his­to­ri­schen Tief von prak­tisch 0 belassen.
  • 11:00 (alles MEZ) wer­den die Kon­juk­tur­er­war­tun­gen der deut­schen ZEW erwartet.
  • 12:30 spricht EZB Mario Draghi
  • 13:30 wer­den Ker­nein­zelan­dels­um­sätze der USA veröffentlicht–
  • 19:15 wird der neue Zins­satz der FED bekannt­ge­ge­ben und das FOMC Pro­to­koll wird veröffentlicht.

Alle Ver­öf­fent­li­chun­gen sind wich­tig, und wer­den die Märkte beein­flus­sen. Beson­ders inter­es­sant wird das FOMC Pro­to­koll am Abend sein. Immer noch erwar­ten viele Markt­teil­neh­mer eine Andeu­tung der FOMC für eine dritte Geld­lo­cke­rung (QE3). Bern­anke, Prä­si­dent der Fed, hat aber ein sol­ches Pro­gramm in den letz­ten Mona­ten immer wie­der abge­lehnt. Ich nehme an, dass dies auch heute der Fall sein wird, und dass der USD gegen­über dem EUR heute Abend zule­gen wird.

 

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10 Kommentare

  1. Ali
    Am 13. März 2012 um 9:32 PM Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die EU kann es nicht noch­mal erlau­ben, dass Euro sinkt. Das macht Öl-Einkäufe teu­rer, was keine Hilfe für Kon­jek­tur sein wird. Gerade eben haben wir gese­hen wie Gold ver­kauft wurde um Euro zu sta­bi­li­sie­ren. Nach die­ser “blu­ti­gen” Ver­tei­di­gung tippe ich auf, dass Euro sich mor­gen bei 1,3150 blei­ben wird. Ein­ge­setzt habe ich auf Gold.

    • Am 13. März 2012 um 11:13 PM Uhr veröffentlicht | Permalink

      Deine Ana­lyse ist inter­es­sant und kurz­fris­tig rich­tig. Trotz­dem glaube ich nicht, dass der Euro sich in den nächs­ten Wochen auf dem momen­ta­nen Niveau hal­ten lässt:
      Die EZB kopiert die QE1 & QE2 Poli­tik der Ame­ri­ka­ner mit zwei Jah­ren Ver­spä­tung, anhand bil­li­ger Kre­dite für 3 Jahre. So sind in den letz­ten 3 Mona­ten über 1 Bil­lion Euro an die Ban­ken geflos­sen, wenn das zu kei­ner Schwä­chung des Euros füh­ren soll… Ich glaube daher, dass wir die nächs­ten Wochen den EURUSD unter 1.2600 sehen wer­den. Mal schauen, wer von uns recht hat… ;)

  2. Ali
    Am 13. März 2012 um 9:40 PM Uhr veröffentlicht | Permalink

    kor­rek­tur 1,3120. Falsch getippt

  3. Ali
    Am 14. März 2012 um 9:17 AM Uhr veröffentlicht | Permalink

    ich glaube jetzt, dass es ist viel mehr wahr­schein­li­cher dass du recht hast :D

    Ich nutze die Chance auch dich ganz herz­lich zu dan­ken für die­ses tol­len Blog.

    • Am 14. März 2012 um 9:26 PM Uhr veröffentlicht | Permalink

      Vie­len Dank für dein posi­ti­ves Feed­back zur Web­seite :)

  4. Ali
    Am 15. März 2012 um 6:29 PM Uhr veröffentlicht | Permalink

    immer gerne, nach mei­ner “Theo­rie” glaube ich, bei fal­len­den Öl-Preise haben die Zen­tral­ban­ken es dann nicht so nötig das Euro hoch zu hal­ten. Ich tippe bei fal­len­den Öl-Preise wer­den wir ein fal­len­des Euro sehen nach­dem die aktu­elle Blase 1,3150 geplatzt ist

  5. Ali
    Am 15. März 2012 um 6:32 PM Uhr veröffentlicht | Permalink

    dass heisst die zen­tral­ban­ken kau­fen ihr gold wie­der vom markt :D Wie schlau !

  6. Ali
    Am 16. März 2012 um 12:04 AM Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich glaube nicht, dass es soweit geht. Fal­len wer­den sie von alleine. Die Öl-Bestellungen aus China sind gerin­ger als sonst die­ses Jahr (der Kol­lege Marc Faber zwei­felt über­haupt ob Chi­nas Wirt­schaft über­haupt gewach­sen ist :D ). Wenn Chi­nas Bedarf an Öl höher wer­den sollte wer­den sie diese Dif­fe­renz mit bil­li­gen “bösen” ira­ni­schen Öl decken. Mei­ner Mei­nung wird Euro erst die 1,3000 durch­bre­chen wenn Öl in den unte­ren neun­zi­ger Bereich ist. Zu mir ich bin mehr ein Long­term Tra­der, also für Short­term ist diese Pro­gnose unge­eig­net. Und wie André Kos­to­lany es schön sagt: “An der Börse ist alles mög­lich, auch das Gegenteil.”

    • Am 16. März 2012 um 11:15 PM Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ali, auch ich bin kein kurz­fris­ti­ger Trader-darum wirst du auf mei­ner Seite sel­ten Chart sehen, die unter dem Tage­schart lie­gen… und dem Satz von Andre Kos­to­lany kann ich nur zustimmen!

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